Sonntag, 27. Dezember 2009

and this is the end.the end....


Frau sitzt mal wieder überem blöden Essay. Inzwischen bin ich eine regelrechte Expertin was den Walfang im Atlantik angeht. So interessant die Arbeit der UN auch ist, irgendwann reicht es auch einmal. Sonntag.Tpyischer Scheißtag. Ich hatte mir eigentlich heute vorgenommen fertig zu werden. Allmählich nervt er und es zehrt an den Nerven. So viel Arbeit und so wenig Lust & Motivation. Eine direkte Schande.Morgen Nachmittag treffe ich endlich meine Liebsten aus der Heimat seit langem mal wieder an und am Dienstag ist der riesen Shop Day Ffms angesagt. Achja,wenn ich mich nicht immer nur so selbst stressen würde.Allerdings ist momentan auch wirklich viel zu tun. Die Klausuren stehen im Februar an und ich habe noch nichts getan. Der Essay muss vorbereitet werden & ich stehe irgendwie auf einem Fleck und komme nicht voran. Das Wetter ist auch nicht gerade prickelnd. Es wird noch immer so früh dunkel,das nervt tierisch. Ich will endlich wieder Sommer & Sonnenschein. Ich bin defintiv kein Winterkind. Diese Blässe ähnelt einem kotzkrankem Kindelein. Man hat weder Ausdruck noch Ausstrahlung im Gesicht.Die Augenringe hängen einem bis zur Brust herunter und ständig juckt die Nase. Ahwwwr.Nun ja, in vier Monaten kommt wieder die Sonne heraus. Ich freue mich schon jetzt und bis dahin wollen wir uns noch ein wenig gedulden. Man muss. In der Zwischenzeit werde ich mich mal wieder an meine Uniarbeit setzen. Frau gönnt sich ja sonst nix.Euch noch einen schönen Sonntag. Der letzte in diesem Jahr.

Freitag, 25. Dezember 2009

Wie jedes Jahr. An Weihnachten.



Eine Weile ist nun wieder vergangen,seitdem ich mich das letzte Mal gemeldet habe. Zur Zeit bin ich wieder einmal in der lieben Heimat bei Familie & Freunden. Ein sehr schönes Gefühl,wenn auch etwas gewöhnungsbedürftig nach all der langen Alleinleberei. Gestern war Heiligabend und es war wie jedes Jahr sehr nett.Dieses Jahr allerdings besonders.Jolie ist aus dem Größten heraus & ein neues Leben hat für mich in diesem Jahr angefangen. Eine zweite Chance nach einem verkorkstem Jahr. Ein schönes Leben. Mein Leben. Das Studium raubte mir zwar am Mittwoch Abend noch einige Nerven& Tränen aber besser viel um die Ohren & gefordert werden, als nur blöd herumzusitzen. Ich kann mich nicht beklagen. Der jährliche Gang ins Kloster war natürlich wie so oft von Regen & Kälte begleitet. Liebe Geschenke gab es auch und viel viel Money zum Ausgeben. Ohja, nächste Woche ist Frankfurt's Shopping Meile angesagt. Kaufen kaufen kaufen. Was das Herz begehrt,nicht auf den Preis achten,einfach kaufen. Darauf habe ich mich seit langem gefreut & meine Seele tanzt bei diesem Gedanken schon wild herum:)
Freunde werden getroffen & ein wenig Ruhe soll einkehren. Abstand vom Alltag & Unistress.
Mal sehen, ob ich mich daran auch so halten werde. Ich & mein Ehrgeiz, der mir momentan etwas auf die Nerven geht. Nun ja. Jetzt ist erst einmal Weihnachten & ich genieße die Zeit mit meinen Lieben. Tolle Filme kommen im Fernsehen,so viele,dass man sie gar nicht alle gucken kann,wie schade. Achja, es ist Weihnachten & die ganze Welt steht für einen Moment still. Der Atem wird angehalten & man sitzt vor den Kerzen des Baumes und denkt über das Leben & die Lieben nach. Ich wünsche den Menschen, die dieses Jahr nicht in Ruhe & Frieden mit sich und der Welt feiern können, dass es bald wieder so sein wird. Das Leben geht weiter.Für jeden. Und somit werde ich jetzt wieder runtergehen & mit meinem Papa Wallander gucken. Wie jedes Jahr. An Weihnachten.

Dienstag, 22. Dezember 2009

Stufen des Lebens.


Wie jede Blüte welkt
und jede Jugend dem Alter weicht,
blüht jede Lebensstufe,
blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe
bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
in and're, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
der uns beschützt und der uns hilft zu leben.
Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
an keinem wie an einer Heimat hängen,
der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
er will uns Stuf' um Stufe heben, weiten!
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
und traulich eingewohnt,
so droht Erschlaffen!
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.
Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
uns neuen Räumen jung entgegen senden:
des Lebens Ruf an uns wird niemals enden.
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

(Hermann Hesse)
 

Sonntag, 13. Dezember 2009

and everything is alright.

Seltsam,wie sich alles entwickelt hat. In den letzten Wochen vergeht die Zeit so wahnsinnig schnell,dass man es kaum glauben mag.Auf der einen Seite ist es faszinierend,was man in dieser Zeitspanne alles geleistet & erreicht hat. Auf der anderen Seite ist es erschreckend. Man schaut in den Spiegel und merkt allmählich,dass man älter wird. Nicht,dass man vor lauter Falten das Gesicht nicht mehr zu erkennen vermag.Nein. Aber es ist doch seltsam. Überhaupt verging das letzte Jahr rasend. Jetzt, am Jahresende angelangt, schaut man zurück und lässt Resümee passieren. Wenn ich an mein letztes Jahr zurückdenke, wird mir ganz anders zumute. Heute vor einem Jahr wusste ich noch nicht wirklich, wohin es mich in Zukunft ziehen wird. Ich wusste nicht,was ich beruflich einmal machen möchte & in welcher Stadt ich landen würde. So viele Dinge waren unklar und ganz verschwommen. Vor einem Jahr arbeitete ich noch bei Rewe an der Kasse und hatte von Tun und Lassen keine Ahnung. Ich fühlte mich unwohl in meiner Haut und in meiner Heimat. Alles was ich wollte,war wegzugehen. Denn eigentlich sollte ich weg sein. Dinge liefen anders als geplant und so landete ich früher in Deutschland. Dies zu akzeptieren hat eine ganze Weile gedauert. Hätte ich gewusst, wie lange,wäre ich vielleicht erst gar nicht weggegangen. Nun gut. Man hat verarbeitet und gelernt,Dinge so zu sehen, wie sie nun einmal sind. Die naive Abiturientin,die im Grunde genommen noch nichts von dieser Welt wusste,war Geschichte.Tja.Und nun heißen wir Studentin.Ein schöner Name,ein schöner "Beruf".Auch wenn man wirklich nicht sagen kann,dass man nichts zu tun hat, es ist dennoch wundervoll. Eine neue Heimat hat man gefunden und zudem wundervolle neue Menschen & Nachbarn. Auch wenn es mir am Anfang echt schwer fiel, nach langer Zeit wieder die "Schulbank" zu drücken und für den Kopf etwas zu tun, es füllt mich aus und ich bin so herrlich mit mir im Reinen,dass ich es nicht missen will :)

In diesem einen Jahr hat sich so viel verändert und entwickelt, seit langer Zeit kann ich aus Herzenslust sagen, dass ich glücklich bin. Glücklich mit meiner Arbeit,meinen Mitmenschen & vorallem mit mir selbst. Natürlich gibt es Momente, in denen man am Liebsten brechen möchte, weil der Stress einen auffrisst, dumme Menschen einem das Leben schwer machen oder der liebe Liebeskummer einem einen Strich durch die Rechnung macht aber das Wichtigste in diesem Leben ist denke ich doch, dass man mit sich selbst im Reinen ist und Zeit auch ohne ständige Begleitung genießen kann.

Im Gegensatz zu damals kann ich Menschen,die mich jetzt treffen und kennenlernen sagen: Yes, you meet me at the right moment in my life.

Ich genieße die Zeit mit mir selbst und freue mich auf viele weitere Momente des Ichherz.

Ich hoffe,es geht euch da draußen genauso und dieses Jahr war ebenso erfolgreich & lehrreich für euch wie für mich.

some words for the world.



don't wanna be friends.


today I found it out...
I don't need you...
today i found it out...
I can be happy now...
No more thinking of what I made wrong or how I should act next to you...
no more thinking of us as friends or lovers...
there's no more "us" anymore...
I'm over it now...
and I'm happy...I'm calm
I'm over it now and I think I never want to see you again.

fernweh.

Gerade heute ergreift mich einmal wieder das Fernweh. Ich sitze hier vor policy analyse, die mir irgendetwas sagen will, ich es aber nicht verstehe. Draußen regnet es inzwischen und es ist total kalt.Ich konnte mich heute kaum aufraffen mit Jolie rauszugehen,so kalt war es. Schnee ist inzwischen auch gefallen.Tja.Der Winter ist nun inzwischen wirklich in unseren Landen und allmählich muss ich mich damit abfinden.Ich das Sommerkind. Mein Körper schreit nach Sonne,Strand & Meer. Wie schön wäre es jetzt,ganz woanders auf dieser Erde zu sein. Afrika,Asien,Australien. Weit weg.Weit weit weg..Achja.Der nächste Urlaub ist noch in weiter Ferne,erst einmal muss wieder gearbeitet und gespart werden. Dieses blöde Geld.Verbaut einem alles. Merde. . Das erste Semester soll erst einmal gut hinter mich gebracht werden. Bis dahin träume ich also erst einmal weiter von fernen Ländern,Kulturen & der Wärme.

it's my heart.

It’s my heart you’re stealing
It’s my heart you take
It’s my heart you’re dealing with
And it’s my heart you’ll break
It’s my heart you’re taking
It’s breaking bit by bit
It’s my heart you’re dealing with
But you don’t know about it
If you’d feel like I feel
And if you’d know what I know
I don’t think you’d ever play me
I know you’d never play me
It’s my heart you’re stealing
It’s my heart you take
It’s my heart you’re dealing with
And it’s my heart you’ll break
If you’d feel like I feel
And if you’d know what I know
I don’t think you’d ever play me
I know you’d never play me
I don’t think you’d ever play me
I know you’d never play me.

winter is finally there.


every atom of me missed him.




life goes on.

das leben geht weiter', 'lass dich nicht unterkriegen' - solche besinnungslosen sprüche hört man doch an jeder ecke. deshalb ist das für mich im augenblick auch ein bisschen schwierig mit manchen leuten: sie sind entweder total betroffen, kriegen kein wort raus, und ich merke, sie denken, um gottes willen, der hat ja nur noch ein paar tage. oder sie wollen mir mut machen durch irgendwelche durchhalteparolen, die ich im moment gar nicht so richtig vertragen kann.
diese leuten haben doch auch alle ihre einschnitte, ihre wunden. warum zeigen wir sie uns nicht gegenseitig? beuys sagt: 'zeig mal deine wunde. wer seine wunde zeigt, wird geheilt. wer sie verbirgt, wird nicht geheilt.'

schwere.

heute morgen bin ich, wie jeden tag, früh aufgestanden und konnte die dunkelheit kaum ertragen. ich hatte, wie jeden tag, zu wenig geschlafen und das aufstehen fällt mir von tag zu tag schwerer. das wetter und die damit einhergehende atmosphäre tut ihr übriges. für einen kurzen moment freute ich mich auf meinen (eigentlich) freien freitag. doch dann fiel mir ein, dass weder der freitag, noch der samstag nächste woche frei sein werden.

und von woche zu woche hoffe ich, dass es besser ist. rede mir ein, dass es besser wird. aber oft bin ich mir nicht sicher.

es ist alles sehr schwierig im moment. viel arbeit, wenig schlaf. viele sorgen, aber auch gute momente. stimmungsschwankungen par excellence. ich danke dem lieben gott (oder welchen mächten auch immer) für meine engste familie und meine freunde.
und erwarte sehnlichst die ferien und alles, was damit zusammen hängt.

gute nacht, lieber tag. wir sehen uns in sechs stunden wieder.

sunday.

it's not.

belong to yours.


sometimes i pretend to be normal but, it gets boring so i go back to being me.

a sunday in december.



Ich esse Trauben, trinke Kaffe, Bitterschokolade. Die nassen Haare kleben an dem Nacken, die Notizbücher liegen rum und Benjamin Biolay singt. Mon amour m'a baisé, schön wär's. Mein Kopf ist unglaublich voll mit Dingen und Bildern und Texten und alles muss auf's Papier gebracht werden, die Ideen haben Angst vergessen zu werden, französische Musik läuft rauf und runter. Ichmusssovielsagenundhabesovielzuerzählenundtrotzdemfühleichmichso leer.
Es regnet nichtmehr aber es schneit noch nicht, ich bin alleine Zuhause, ich fühle mich unglaublich wohl, meine Jolie liegt neben mir und legt ihr Näschen an die Kuhle, dort an meinem Hals. Sie kann nicht singen, dafür ist sie blond und kuschelig und hat die wunderbarsten Ohren auf dieser Welt.

what if.


The rooms were very still while the pages were softly turned and the winter sunshine crept in to touch the bright heads and serious faces with a Christmas greeting.
And the Grinch,with his Grinch-feet ice cold in the snow,stood puzzling,how could it be so?It came without ribbons. It came without tags.It came without packages,boxes or bags. And he puzzled and puzzled, till his puzzler was sore. Then the Grinch thought of somethin he hadn't before. What if Christmas,he thought,doesn't come from a store. What if Christmas, perhaps,means a little bit more.

es ist winter.


Es ist tatäschlich wahr. Es ist Winter. Seit gestern ist es draußen so kalt,dass man schon gar nicht mehr hinausgehen möchte. Irgendwie passt das ganz gut zu meiner momentanen Stimmung.Komme nicht richtig hoch.Bin müde & fühle mich ausgelaugt. Der ganze Lernkram für die Uni kann mich momentan kreuzweise. Es wird Zeit für Veränderung. Weihnachten steht vor der Tür und es sind noch keine Geschenke besorgt.Wie ich mich kenne,wird das auch nicht vor dem 22. geschehen. Es ist ein Jammer. Jedes Jahr das Gleiche.Man nimmt sich Dinge vor und erreicht sie dann dich nicht. Und warum?Weil man seinen verdammten Hintern nicht hochbekommt & die Gewohnheit zu einem spricht:"Hat doch sonst auch immer geklappt". Mhm.Mensch sein ist manchmal ziemlich anstrengend. IrgendwieEgal,momentan werden all diese organisatorischen Dinge beiseite gelegt.Tatort im Dritten.Herrlich.Ein Stückchen Heimat mit Andrea & Jörg aus Frankfurt. So schön es hier im wundervollen Bammountain auch ist, manchmal vermisst man den Stress,die Internationalität,die Arroganz Frankfurts.Schon lustig.Nun ja, das Gefühl der Heimat kann man eigentlich immer und überall haben, wichtig ist dabei nur,dass man die richtigen Menschen um sich hat und sich selbst wohl fühlt.Mit sich& der Welt. In diesem Sinne,einen besinnlichen dritten Advent.

Dienstag, 24. November 2009

what you've done becomes the judge of what you're going to do - especially in other people's minds. when you're traveling, you are what you are right there and then. people don't have your past to hold against you. no yesterdays on the road.